Neue Technologien und veränderte Aufgaben machen kontinuierliches Lernen für Unternehmen immer wichtiger. Gezielte Fortbildungen schaffen die Grundlage, um Wissen und Kompetenzen fortlaufend weiterzuentwickeln.
Der Erfolg einer Fortbildung zeigt sich in der Anwendung, nicht in der Teilnahmebescheinigung. Trainingstransfer bedeutet, Gelerntes im Arbeitsalltag einzusetzen und langfristig beizubehalten. Dies hängt von mehreren Einflussfaktoren ab. Dazu gehören die Motivation und das Vorwissen der Teilnehmenden sowie die didaktische Gestaltung der Fortbildung.
Eine transferorientierte Fortbildung arbeitet mit klaren Lernzielen, praxisnahen Übungen sowie konstruktivem Feedback. Eine didaktisch durchdachte Gestaltung legt damit den Grundstein für eine erfolgreiche Umsetzung.
Ob der Transfer anschließend dauerhaft gelingt, entscheidet sich jedoch erst im Arbeitsumfeld: Ausreichend Zeit, Unterstützung und konkrete Einsatzmöglichkeiten des Gelernten am Arbeitsplatz schaffen die Voraussetzungen dafür, dass neue Kenntnisse wirksam werden.
Eine wichtige Rolle übernehmen dabei die Führungskräfte. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden können sie eine konkrete Anwendungssituation vereinbaren und den Fortschritt später besprechen. Auch Unterstützung im Team hilft zusätzlich, neue Vorgehensweisen langfristig beizubehalten.
Transfererfolg sollte deshalb bereits vor der Buchung einer Fortbildung mitbedacht werden. Welches Verhalten soll sich verändern und wo kann es anschließend erprobt werden?
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